Steuerberatung für Onlinehändler und Dienstleistungen im Netz

Profitieren Sie von unseren einzigartigen Erfahrungen als Steuerberater, Softwareentwickler und Projektmanager. 

Lernen Sie uns in einem Erstgespräch persönlich kennen.

Ihre Vorteile

Persönlicher Steuerberater

Ihr Steuerberater ist Ihr fester Ansprechpartner, der Sie in allen Fragen rund um Ihr Unternehmen und Ihre privaten Steuern persönlich berät.

Erfahrung im Onlinehandel

Sie profitieren von unserer Erfahrung als spezialisierte Steuerberater. Als ehemalige Softwareentwickler und Projektmanager kennen wir die Probleme digitaler Geschäftsmodelle und finden schnell praktikable Lösungen für Ihr Unternehmen.

Transparente Honorare

Sie wissen genau, wie viel Sie für welche Leistung zahlen. Wir vereinbaren mit Ihnen im Vorhinein unser Honorar. So gibt es keine negativen Überraschungen bei Ihrer Rechnung.

Spezialisierte Steuerberater

Andreas Reichert

Steuerberater
Diplom-Ökonom

Steuerberater Andreas Reichert

Schwerpunkte: Abfindungsberatung, Auslandsentsendung, Betriebswirtschaftliche Beratung, Freiberufler, Gründungsberatung, internationales Steuerrecht, Onlinehandel, steuerliche IT-Lösungen

Termin vereinbaren
Umsatzsteuer 95%
internationales Steuerrecht 100%
GoBD, Verfahrensdokumentation 100%
Datenbanken, SQL 85%
Scriptsprachen, Schnittstellen 100%

Florian Fischer

Steuerberater
Diplom-Finanzwirt (FH)

Steuerberater Florian Fischer

Schwerpunkte: Gründungsberatung, Personengesellschaften, Publikum-KGs inkl. Tonnagesteuer, steuerliche Vorsorgeberatung (bAV, Riester etc.), Branchenberatung Zeitarbeit, Onlinehandel, steuerliche IT-Lösungen
Termin vereinbaren
Umsatzsteuer 100%
internationales Steuerrecht 100%
GoBD, Verfahrensdokumentation 100%
Datenbanken, SQL 90%
Scriptsprachen, Schnittstellen 90%

Unsere Leistungen

Beratung zum Geschäftsmodell

Lohnen sich EFN, PAN-EU oder Dropshipping? Wie lässt sich das Online-Geschäft mit dem stationärem Einzelhandel verbinden? Wir beraten Sie zu Ihrem Geschäftsmodell und den Fulfillment-Optionen.

Einrichtung der Buchhaltung

Unser Ziel ist die automatisierte Buchhaltung. Deswegen prüfen wir Ihr Unternehmen auf Herz und Nieren. Wir richten Ihre Buchhaltung so ein, dass sie fehlerfrei und möglichst automatisiert erfolgt.

Nutzung von Schnittstellen

Die meisten Anwendungen haben Schnittstellen zu DATEV. Wir nutzen diese und passen sie an Ihre Anforderungen an. Wir unterstützen Sie dabei, Schnittstellen zu eigenen Systemen zu entwickeln.

Datenbaufbereitung durch Scripts

Oftmals müssen Daten vor dem Import miteinander verknüpft oder anderweitig aufbereitet werden. Wir entwickeln dazu Scripts, um einen hohen Grad der Automatisierung zu erreichen.

Laufendes Controlling

Beim europäischen Versandhandel ist die Überwachung der Schwellenwerte notwendig. Darüber hinaus unterstützen wir Sie beim laufenden Controlling, z. B. Ihrer Absatzmärkte.

Steuer- und Unternehmensberatung

Egal ob Buchhaltung, Jahresabschluss oder Steuererklärungen: Wir erledigen alle steuerlichen Pflichten für Sie. Wir sind erster Ansprechpartner zu allen unternehmerischen Fragen.

FAQ

Nachfolgend finden Sie Antworten auf die häufigsten an uns gestellten Fragen.

Diese FAQ dient lediglich dazu, ein allgemeines Verständnis für dieses Thema zu entwickeln. Das Thema ist sehr komplex, so dass an dieser Stelle Fragen nur allgemein beantwortet werden können. Jeder Sachverhalt sollte im Einzelfall geprüft und gewürdigt werden. Wir können keinerlei Haftung dafür übernehmen, dass die Antworten für Ihren individuellen Sachverhalt passen. 

Versand über Amazon

EFN ist die Abkürzung für European Fulfillment Networt (= Europäisches Verkäufernetzwerk). Amazon übernimmt hier für Sie die Lagerung und den Versand Ihrer Waren in Deutschland und ins Ausland.

Beim EFN werden Ihre Waren in Deutschland, Polen oder Tschechien eingeladen. Die Lagerkosten in Polen und Tschechien sind günstiger als die entsprechenden Gebühren in Deutschland. Allerdings müssen Sie sich im Ausland steuerlich registrieren, wenn Sie Ihre Waren dort lagern, selbst wenn Sie keine Waren in Polen oder Tschechien verkaufen.

Beim paneuropäischen Versand übernimmt Amazon die Lagerung und den Versand zu Ihrem Kunden. Im Unterschied zum EFN werden Ihre Waren aber näher beim Kunden gelagert, also in den jeweiligen europäischen Ländern. 

PAN-EU spart also Versandkosten. Es hat allerdings auch zur Folge, dass Sie sich in den europäischen Ländern steuerlich registrieren müssen, selbst wenn Sie nur wenige Waren in diesem Land verkaufen.

Bei Nutzung des EFN werden die Waren in Deutschland eingelagert und von dort an Ihre Kunden versendet. Wenn sich Ihr Kunde im Ausland befindet, zahlen Sie zusätzliche Versandkosten. Allerdings müssen Sie sich erst dann im europäischen Ausland steuerlich registrieren, wenn Sie den jeweiligen Schwellenwert überschreiten.

Bei Nutzung von PAN-EU werden die Waren außerhalb Deutschlands in den jeweiligen europäischen Ländern eingelagert und von dort an Ihre Kunden versendet. Vorteil: Sie zahlen nur die lokalen Versandkosten. Nachteil: Sie müssen sich in jedem Land steuerlich registrieren.

Vorsicht beim EFN und dem „Programm Mitteleuropa“: Amazon lockt mit günstigeren Lagerkosten in Polen und Tschechien. Wenn Sie dem zustimmen, müssen Sie sich in beiden Ländern steuerlich registrieren.

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Aber: Je mehr Waren Sie ins Ausland verkaufen, desto eher lohnt sich PAN-EU.

Spätestens wenn Sie die Schwellenwerte überschreiten und sich sowieso im Ausland steuerlich registrieren müssen, ist es günstiger, PAN-EU zu nutzen. Denn in diesem Fall profitieren Sie von günstigeren Versandkosten.

Sprechen Sie uns an. Wir berechnen Ihnen gerne im Einzelfall die günstigere Lösung.

GoBD

Die GoBD* enthalten Regeln, wie eine ordentliche Buchführung beschaffen sein soll und wie Buchführungsdaten aufbewahrt werden sollen. Ein Schwerpunkt liegt hier auf die Behandlung elektronischer Daten. Weiterhin konkretisieren die GoBD den elektronischen Datenzugriff bei Betriebsprüfungen.

Die GoBD wurden von der Finanzverwaltung aufgestellt, sind also für den Steuerpflichtigen grundsätzlich nicht bindend. Anderseits können Abweichungen von den GoBD zu erheblichem Aufwand und Steuerzuschätzungen beim Steuerpflichtigen führen. Das liegt vor allem daran, weil der Steuerpflichtige die Beweislast trägt. Kurz gesagt: Wenn man sich an die GoBD hält, ist man auf der sicheren Seite und das Finanzamt kann einem bei einer Betriebsprüfung nichts anhaben.

*Wenn Sie die Langform interessiert: GoBD = Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff

Um die Buchführung möglichst einfach nachvollziehen und überprüfen zu können, sollten alle Prozesse detailliert beschrieben werden. Genau dazu dient eine Verfahrensdokumentation. Ein außenstehender Dritter (z. B. das Finanzamt) kann damit z. B. prüfen, wie Geschäftsvorfälle und Belege aufgezeichnet und aufbewahrt werden, ohne Rückfragen an den Unternehmer stellen zu müssen.

Eine gute Verfahrensdokumentation enthält z. B. eine genaue Beschreibung, wie und in welchem Zeitraum Eingangsbelege erfasst und festgeschrieben werden, welche IT eingesetzt wird und wie diese bedient wird und wie Dokumente gesichert und aufbewahrt werden.

Ja, als Onlinehändler sollten Sie auf jeden Fall eine Verfahrensdokumentation erstellen. Hierbei sind wir Ihnen gerne behilflich.

Umsatzsteuer

Die Lieferschwellen gelten für grenzüberschreitende Lieferungen an Privatkunden innerhalb der EU. Lieferungen an Unternehmer sind also genauso wenig betroffen wie sonstige Leistungen (z. B. Dienstleistungen) oder Lieferung an Drittländer außerhalb der EU, z. B. der Schweiz.

Normalerweise ist eine solche Lieferung im Ursprungsland zu besteuern, also beim Sitz des Unternehmers. Wenn jedoch die jeweilige Lieferschwelle überschritten wird, sind ab diesem Moment alle Umsätze im Bestimmungsland steuerpflichtig, also beim Ort des Kunden.

Beispiel

Ein deutscher Unternehmer liefert Waren an Privatpersonen in Frankreich. Die Lieferschwelle in Frankreich beträgt 35.000 Euro. Bis Juli 2019 hat der Unternehmer Waren im Wert von 34.950 Euro an Privatpersonen in Frankreich verkauft und richtigerweise die deutsche Umsatzsteuer ausgewiesen.

Am 1. August 2019 bestellt ein französischer Kunde Waren im Wert von 75 Euro. Der Unternehmer muss sich nun in Frankreich steuerlich registrieren und ab sofort die französische Umsatzsteuer auf der Rechnung ausweisen und an die Finanzbehörden in Frankreich abführen.

Nein. Die Lieferschwelle gilt nur für Lieferungen an Privatkunden und auch nur für grenzüberschreitende Lieferungen innerhalb der EU.

Ja, das ist möglich. In diesem Fall sind alle Lieferungen an Privatkunden im Bestimmungsland steuerpflichtig.

Vorteilhaft ist der Verzicht auf die Lieferschwelle, wenn der Umsatzsteuersatz im Bestimmungsland niedriger ist und von Anfang an damit zu rechnen ist, dass die Lieferschwelle überschritten wird. Somit entfällt die laufende Überwachung der Lieferschwelle.

Bei Dienstleistungen an Privatpersonen innerhalb der EU, die auf elektronischem Weg erbracht werden, gilt die Lieferschwelle nicht. Diese Dienstleistungen sind ab dem ersten Euro im Wohnsitzstaat Ihres Kunden steuerpflichtig.

Um das Besteuerungsverfahren zu vereinfachen, wurde das Mini-One-Stop-Shop (MOSS) eingeführt. Hier meldet der deutsche Unternehmer alle Leistungen innerhalb der EU zentral an das Bundeszentralamt für Steuern und führt die ausländische Steuer dort ab.

Für kleine Unternehmen gilt ab 1. Januar 2019 eine Ausnahme: Wenn die Nettoumsätze an EU-Kunden im Jahr 10.000 Euro nicht übersteigen, verbleibt es bei der Besteuerung im Land des Unternehmers. Der Unternehmer kann auf diese Ausnahmeregelung verzichten.

Umsatzsteueridentifikationsnummer (USt-IdNr.)

Die USt-IdNr. identifiziert den Unternehmer innerhalb der EU und wird für innergemeinschaftliche Lieferungen und Leistungen benötigt. Innergemeinschaftliche Lieferungen sind grenzüberschreitende Lieferungen innerhalb der EU.

Der „Standardfall“ funktioniert wie folgt:

  1. Ein Unternehmer aus dem EU-Ausland bestellt eine Ware und gibt bei der Bestellung seine USt-IdNr. an.
  2. Der Verkäufer prüft die USt-IdNr. seines Kunden auf Gültigkeit.
  3. Wenn die USt-IdNr. gültig ist, liefert der Verkäufer die Ware netto ohne Umsatzsteuer.
  4. Der Kunde führt die Umsatzsteuer an sein Finanzamt ab, die in seinem Land gilt.
  5. Falls der Kunde selbst vorsteuerabzugsberechtigt ist, kann er die abgeführte Umsatzsteuer wieder als Vorsteuer abziehen.

Die USt-IdNr. kann beim Bundeszenralamt für Steuern beantragt werden (Online-Antrag).

Einfacher ist es, die USt-IdNr. gleich bei Firmengründung mit zu beantragen. Dazu müssen Sie lediglich das entsprechende Feld im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung anhaken, das Sie zu Beginn Ihrer Tätigkeit beim Finanzamt einreichen müssen.

Die Erteilung der USt-IdNr. ist kostenlos und kann anstelle der Umsatzsteuernummer auf Ihren Rechnungen angegeben werden.

Wenn Sie Ihre Waren über einen Handelsplatz anbieten, sollte dieser sich bereits um die Überprüfung der USt-IdNr. kümmern. Fragen Sie im Zweifel dort nach.

Wenn Sie einen eigenen Shop betreiben, müssen Sie auf jeden Fall selbst eine Überprüfung vornehmen. Dies ist relativ einfach über das Bundeszentralamt für Steuern möglich. Dort können Sie auch auf eine Schnittstelle zugreifen, um aus Ihrer Software heraus solche Abfragen automatisiert ausführen zu können. Gerne unterstützen wir Sie dabei.

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